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Sterzing und seine Ferientäler
STERZING Stadtpfarrkirche „Unsere liebe Frau im Moos“ Spätgotischer Bau, fünf Multscherfiguren am Hauptaltar, Postumia Victorina-Stein: römischer Grabstein (gefunden 1497 = älteste arch. Erwähnung im deutschen Sprachraum). Täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet
Hl. Geist-Spitalkirche am Stadtplatz In der Kirche, erbaut 1399, sind spätgotische Fresken vom Südtiroler Maler Hans von Bruneck vom Jahre 1402 zu sehen. Geöffnet von 8.30 bis 12 und 14.30 bis 18 Uhr, Samstagnachmittag, Sonn- und feiertags geschlossen
FREIENFELD Maria Trens Wallfahrtskirche Spätgotischer Bau aus dem Jahre 1498. Nach Maria Weißenstein bedeutendster Wallfahrtsort in Südtirol. Das Gnadenbild stammt aus dem Jahre 1470 (Holzskulptur der stehenden Madonna mit Kind). Ganztägig geöffnet.
GOSSENSASS Pfarrkirche von Gossensass und St.-Barbara-Kapelle Auf Anfrage in den Sommermonaten 14-tägliche Sonntagsführungen um 11.15 Uhr, kostenlos, Tel. 0472 632 372
RIDNAUN Knappenkirche St. Magdalena in Ridnaun - Gasse 1480 von den Schneeberger Knappen erbaut und mit einem kostbaren Flügelaltar von Matthias Stöberl ausgestattet, ist das gotische Hügelkirchlein vor der Kulisse vergletscherter Hochgipfel sowohl ein landschaftliches wie ein kunsthistorisches Juwel. Führungen von Anfang Mai bis Anfang November jeden Montagnachmittag, Treffpunkt: 16 Uhr vor der Kapelle, im Juli und August auch freitags um 10 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Die Wanderung/Führung ist kostenlos, Infos: Tourismusverein Ratschings, Tel. 0472 760 608
Almenregion Gitschberg Jochtal
MÜHLBACH Florianikapelle Die doppelstöckige Kapelle wurde im 15. Jh. erbaut und 1482 eingeweiht. Die Original-Weiheurkunde ist im Pfarrarchiv erhalten. Aus der Zeit Friedrich Pachers stammen die Fresken an der Außenwand: die älteste Herz-Jesu-Darstellung, Bildnisse der Stifter, die Schmerzensmutter. Rundgang durch die Florianikapelle mit Pfarrer Hugo Senoner. Der Pfarrer erzählt von einem großen Knochenfund aus konstantinischer Zeit, den er persönlich gemacht hat. Informationen und Führungen, Tel. 0472 849 769
Das Apfelhochplateau Natz-Schabs
VIUMS Filialkirche St. Magdalena Die Kirche St. Magdalena, heutiger Bau mit dem Turmstumpf von 1500, ist auf dem Fundament einer 1281 geweihten Kirche erbaut. Der Turmausbau erfolgte im 17. Jh.
Brixen und seine Feriendörfer
BRIXEN Dom Ursprünglich ottonischer Bau mit romanischer Neugestaltung um 1200 im dreischiffigen Langhaus mit Krypta und drei Apsiden sowie zwei Fassadentürmen. Barocker Neubau 1745–1754 mit Fresken von Paul Troger und Hochaltar von Theodor Benedetti. Klassizistische Vorhalle von Jakob Pirchstaller um 1783. Geöffnet täglich von 6 bis 18 Uhr. In den Monaten November, Jänner, Februar und März von 12 bis 15 Uhr geschlossen. Kostenlose Führungen durch den Dom und Kreuzgang von Ostern bis Allerheiligen an Werktagen um 10.30 Uhr und um 15 Uhr
Domkreuzgang Großartiges Bauwerk der Romanik mit Gewölben des 14. Jh. und herrlichen Fresken des 14. und 15. Jh., welche die mittelalterliche Kunstentwicklung in einem Raum dokumentieren. Sehenswürdigkeiten ersten Ranges. Geöffnet täglich von 6 bis 18 Uhr. In den Monaten November, Jänner, Februar und März von 12 bis 15 Uhr geschlossen. Kostenlose Führungen durch den Dom und Kreuzgang von Ostern bis Allerheiligen an Werktagen um 10.30 Uhr und um 15 Uhr
BRIXEN/MILAND Wallfahrtskirche Hl. P. J. Freinademetz Pfarrkirche, 1984–85 vom Südtiroler Architekten Dr. Othmar Treffer entworfen. Die Kirche ist eine angenehm-freundliche moderne Konstruktion aus Holz-Glas-Beton. Sie trägt die Form eines Zeltes mit einem stufenweise aufsteigenden Dach und dem spitzigen Turm. Sie ist ausgestattet mit Bildern und Statuen von Südtiroler Künstlern. In der Unterkirche befinden sich eine Werktagskapelle und eine Ausstellung über Leben und Werk des Kirchenpatrons, des Heiligen Pater Josef Freinademetz, dem Tiroler China-Missionar. Die Kirche ist eine Sehenswürdigkeit, ein Kunstwerk moderner Architektur, ein lichtvoller sakraler Ort für religiöse Feiern, willkommenes Ziel für Wallfahrten und Pilgerfahrten. Öffnungszeiten der Freinademetz-Ausstellung: täglich von 7 bis 19 Uhr. Führungen auf Anfrage im Pfarramt Milland, Tel. 0472 835 465
VAHRN/NEUSTIFT Augustiner Chorherrenstift Neustift Mit der Engelsburg, der spätbarocken Stiftskirche, dem gotischen Kreuzgang, dem Wunderbrunnen, der Bibliothek mit einzigartigen Handschriften und der historischen Pinakothek gehört die größte Klosteranlage Tirols zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Eisacktals. Ganzjährig Führungen um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr, an Sonnund Feiertagen geschlossen. Von Jänner bis März auch montags geschlossen. Von Mitte Juli bis Mitte September Führungen auch um 12 und 13 Uhr. Führungen finden bei einer Mindestanzahl von 10 Personen statt. Von November bis Ostern findet um 11 und um 15 Uhr jeweils eine Führung auch bei einer geringeren Teilnehmerzahl statt. Eintrittspreis: Erwachsene € 5,50, Gruppen ab 10 Personen € 5,00, Kinder ab 10 Jahren € 3,00, Schüler im Klassenverband (bis 17 Jahre) € 3,00. Für Gruppen Voranmeldung erwünscht. Infos und Anmeldung, Tel. 0472 836 189, info@kloster-neustift.it, www.kloster-neustift.it Führungen durch den historischen Stiftsgarten Gartenführungen für Einzelpersonen vom 16. Juni bis 12. September, jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 10.30 Uhr (max. 35 Personen). Gartenführungen für Gruppen (mind. 10 Personen) vom 2. Mai bis 11. Oktober jeden Montag, Mittwoch und Freitag nach Reservierung, Samstag um 16.30 Uhr nach Reservierung. Eintrittskarten beim Portier. Dauer: ca. 1 Std., Kosten: € 5,00 für Einzelpersonen, € 4,50 für Gruppen, € 2,60 für Schüler im Klassenverband u. Kinder von 10 bis 17 Jahren. Bei reservierten Führungen für Gruppen können auch mehr als 35 Personen teilnehmen, da evtl. zusätzliche Führer zur Verfügung stehen. Anmeldung und Info: Tel. 0472 836 189, info@kloster-neustift.it, www.kloster-neustift.it
Klausen und die Eisacktaler Dolomiten
KLAUSEN Kloster Säben Der Säbener Berg und sein Kloster verdienen wegen ihrer Archäologie, Geschichte und Kunst größte Aufmerksamkeit. Gnadenkapelle, Kreuzkirche und Klosterkirche sind täglich von 8 bis 17 bzw. 18 Uhr geöffnet. Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Öffnungszeiten Liebfrauenkirche: von Anfang Juli bis Anfang November dienstags, freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr. Gruppenführungen nur auf Vormerkung: Tourismusverein Klausen, Tel. 0472 847 424
BARBIAN Dreikirchen Auf einer kleinen Waldlichtung mit herrlichem Panoramablick entstanden an der Stelle eines uralten heidnischen Quellheiligtums zwischen dem 13. und dem 16. Jh. drei kleine, ineinander verschachtelte Kirchen. Gotische Flügelaltäre und reiche Fresken der spätmittelalterlichen Brixner Schule überraschen den Besucher. Nur zu Fuß auf schönen Wanderwegen erreichbar. Schlüssel beim Gasthaus Messner gleich nebenan. Führungen nur bei Voranmeldung, Tel. 0471 650 059
LAJEN Liebfrauenkirche in Lajen Dorf Die malerische gotische Kirche wird bereits 1147 erstmals erwähnt. Der Sage nach erhebt sich die Kirche auf den Fundamenten einer heidnischen Opferstätte. Der Hochaltar ist eine interessante Mischung aus Gotik und Renaissance, die Seitenaltäre sind neugotischen Stiles. Täglich für Besichtigungen geöffnet, Tel. 0471 655 633
Kirche zum Hl. Nikolaus in Albions In die Zeit des Übergangs zwischen Spätgotik und Frühgotik reichen die ältesten Bauteile der Albionser Kirche zurück. Das Kircheninnere überrascht durch Spitzbogenportal, Spitzbogenfenster mit Fischblasenmaßwerk und dreijöchiges Netzgewölbe. Der barocke Hochaltar zeigt seine Bauernheiligen Silvester, Georg, Margareth und Valentin, aus der Schnitzwerkstätte von Dominikus Vinazer (1720). Ein Spätwerk des Brixner Künstlers Andre Haller ist der kunstvolle gotische Flügelaltar (um 1520), das Schmuckstück der Kirche. An den Innenflächen der Altarflügel die Szenen aus dem Leben des Hl. Georg, damals Schutzpatron von Tirol. An der Außenseite sind die Gemälde des Hl. Nikolaus und Erasmus zu bewundern. Infos: Tourismusverein Lajen, Tel. 0471 655 633
Villnösser Tal - Das Wanderparadies in den Dolomiten
Kirchlein St. Johann in Ranui Bekannt durch die unvergesslich anmutige Lage. Den Bau der Barockkirche ordnete Michael von Jenner im Jahre 1744 an. Der Schlüssel ist nebenan beim Ranuihof erhältlich.
Kirche von St. Jakob Erste urkundliche Erwähnung 1349, die Kirche ist von einer Mauer mit Rundbogentor umgeben. Die heutige Form stammt aus der Zeit um 1500. Schöner gotischer Flügelaltar (1517). Öffnungszeiten von Juni bis Oktober: Donnerstag und Sonntag von 16 bis 18 Uhr
Kirche von St. Valentin Der Kirchturm mit Stein-Pyramidenhelm ist romanisch (Steinkopf 13. Jh.). Die einschiffige Kirche selbst wurde um 1480 eingewölbt (vorher flachgedeckt) und mit einem gotischen polygonalen Chor versehen. Assymmetrisches Gewölbe, Dreieckstreben und viereckige Strebepfeiler an der Fassade. Öffnungszeiten von Juni bis Oktober: Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr |